Von Compliance zu Resilienz: Die Erkenntnisse zu Nachhaltigkeitsrisiken von EcoVadis steuern nun 2,5 Billionen US-Dollar im globalen Einkauf

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Resilienz in der Lieferkette erweitert EcoVadis die Wirkung seines globalen Netzwerks, um Organisationen dabei zu unterstützen, von einer passiven Überwachung zu einem aktiven Risikomanagement entlang ihrer gesamten Wertschöpfungsketten überzugehen.

Paris / New York / Berlin – 7. Mai 2026 Angesichts wirtschaftlicher Schwankungen, regulatorischen Drucks und Störungen in der Lieferkette, die das globale Geschäftsumfeld neu gestalten, betrachten Unternehmen Nachhaltigkeit zunehmend als zentralen Treiber für Resilienz. EcoVadis, der globale Standard für resiliente und nachhaltige Lieferketten, hat heute seinen „Purpose Report 2025“ veröffentlicht. Der Bericht zeigt auf, wie Organisationen Nachhaltigkeitsanalysen nutzen, um Risiken zu reduzieren, Beschaffungsentscheidungen zu stärken und die langfristige Performance zu verbessern. Aktuell sind weltweit Ausgaben in Höhe von mehr als 2,5 Billionen US-Dollar mit Nachhaltigkeitserkenntnissen aus dem EcoVadis Netzwerk verknüpft.

Im Jahr 2025 verzeichnete EcoVadis 25.852 neue Unternehmen, die seine Nachhaltigkeitsratings nutzen. Zudem wurde die Transparenz bei den CO2-Emissionen auf 55.838 Unternehmen ausgeweitet, die mindestens eine Treibhausgas-Metrik (THG) meldeten. Die Einbindung von Mitarbeitenden wurde durch „Worker Voice“-Lösungen auf 251.613 aktive Nutzer*innen skaliert, und die Reichweite von EcoVadis‘ Nachhaltigkeitsbewertungstools wurde durch ein fünffaches Wachstum der für „Vitals“ registrierten Unternehmen gesteigert. Unternehmen, die sich erneut , verbesserten ihre Scores um durchschnittlich 15 Punkte. Dies unterstreicht den wirtschaftlichen Nutzen (Business Case) eines kontinuierlichen Engagements der Lieferanten und zeigt, wie eine stärkere Nachhaltigkeitsleistung zu einer höheren operativen Resilienz führt.

Zusammengenommen trugen diese Maßnahmen dazu bei, dass Unternehmen die Transparenz ihrer Lieferketten verbesserten und von einer passiven Überwachung zu einem aktiven Risikomanagement entlang globaler Wertschöpfungsketten übergingen.

„Die Unternehmen, die derzeit am erfolgreichsten sind, setzen Nachhaltigkeit ein, um Umsätze zu sichern, Lieferantenrisiken zu managen und schnellere Entscheidungen zu treffen“, sagte Pierre-François Thaler, Mitbegründer und Co-CEO von EcoVadis. „Man kann keine resiliente Lieferkette aufbauen, wenn man nicht weiß, wo die CO2-Belastung liegt, wo Arbeitsrisiken bestehen oder welche Lieferanten das eigene Geschäft morgen beeinträchtigen könnten. Weltweit werden mittlerweile mehr als 2,5 Billionen US-Dollar an Ausgaben unter diesen Gesichtspunkten betrachtet. Das zeigt uns, dass Nachhaltigkeit nicht mehr ein Randaspekt ist, sondern ins Zentrum der Unternehmensführung gerückt ist.“

EcoVadis: Fortschritte im Jahr 2025 auf dem Weg zur Nachhaltigkeit 

EcoVadis berichtet seinem unabhängigen "Purpose Committee" jährlich über die Fortschritte bei der Umsetzung seiner Mission, alle Unternehmen auf dem Weg in eine nachhaltige Welt zu begleiten. Im Jahr 2025 hat das Unternehmen die Fortschritte in vier Kernbereichen gemessen:

  • Produkte & Kunden: EcoVadis erzielte ein starkes Wachstum in allen Metriken, indem der Fokus auf das gelegt wurde, was für Kunden am wichtigsten ist: praktischer Nutzen, stärkere Transparenz in der Lieferkette und messbare Ergebnisse. Zukünftig will EcoVadis diese Dynamik durch kontinuierliche Innovation, einen klaren ROI sowie mehr Offenlegungen zu Treibhausgasen und Menschenrechten beibehalten, die Unternehmen dabei helfen, sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen.

  • Methodik: EcoVadis hat alle wesentlichen methodischen Schwerpunktvorhaben abgeschlossen. Dazu gehören eine klarere Dokumentation der Methodik zur Vorbereitung auf neue ESG-Rating-Standards, neue Überprüfungen der Zuverlässigkeit von CO2-Daten zur Verbesserung der Integrität der Scope-3-Berichterstattung mit Primärdaten sowie die vollständige Integration von Menschenrechtsdaten aus „Worker Voice“-Produkten direkt in die Nachhaltigkeits-Rating-Plattform.

  • Mitarbeitende: EcoVadis hielt einen Wert von 8,3/10 bei der Wahrnehmung von Inklusivität unter den Mitarbeitenden aufrecht, führte 14 Karriere-Lernpfade zur Unterstützung des beruflichen Wachstums ein und schloss ein neues „Impact Training Program“ für Führungskräfte ab, um sicherzustellen, dass Nachhaltigkeitswissen in strategischen Entscheidungsprozessen verankert ist.

  • Ökosystem: EcoVadis hat eine spezielle Arbeitsgruppe für existenzsichernde Löhne (Living Wage Working Group) initiiert, um Unternehmen den Austausch von Expert*innen wissen zu ermöglichen und die Leistung von Lieferanten über ein zentrales Daten-Dashboard zu verfolgen. Zudem wurden 46 Consulting-Partner gewonnen, um Beschaffungsorganisationen mit Expertise zu unterstützen, drei akademische Forschungspartnerschaften mit Fokus auf Unternehmensnachhaltigkeit und ROI etabliert sowie ein Campus-Programm ins Leben gerufen, das Studierenden kostenlosen Zugang zur E-Learning-Plattform und zu Nachhaltigkeitskursen bietet.

Ziele für das Jahr 2030

EcoVadis hat zudem drei langfristige Impact-Ziele für 2030 formuliert: die Förderung nachhaltiger Beschaffungspraktiken durch 300.000 bewertete Unternehmen, die Beschleunigung der Scope-3-Dekarbonisierung durch 100.000 Unternehmen, die Primärdaten zu Treibhausgasen melden, und die Verbesserung von Arbeits- und Menschenrechten durch direktes Engagement mit drei Millionen Arbeitnehmenden.

Der Purpose-Bericht und die 2030-Ziele werden vom Purpose Committee von EcoVadis überwacht. Dieses besteht aus fünf externen Mitgliedern (Vertreter*innen aus der Nachhaltigkeitspraxis, CPOs, NGOs und der Wissenschaft) sowie drei internen Führungskräften, darunter der Chief Impact Officer, der Chief Financial Officer und ein Mitarbeiter*innenvertreter. Das Komitee trifft sich viermal im Jahr; die externen Mitglieder bringen unabhängige Expertise und kritische Impulse ein, während die internen Führungskräfte sicherstellen, dass die Unternehmensstrategie das Geschäftswachstum mit messbaren Auswirkungen im globalen Netzwerk in Einklang bringt. Die Mitgliedschaft ist rollierend, und neue Mitglieder werden ab Juni 2026 ernannt.

Um mehr darüber zu erfahren, wie EcoVadis Organisationen dabei unterstützt, Nachhaltigkeitsanalysen zur Risikoreduzierung und Resilienzsteigerung zu nutzen, lesen Sie den Purpose Report 2025: Guiding All Companies Toward a Sustainable World.

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Über EcoVadis

EcoVadis ist ein zweckorientiertes Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, Nachhaltigkeitsinformationen in jede Geschäftsentscheidung weltweit einzubinden. Im Jahr 2024 übernahm EcoVadis Ulula, eine führende Plattform zur Einbindung von Arbeitnehmenden, die die Fähigkeiten zur Unterstützung der Sorgfaltspflicht im Bereich der Menschenrechte stärkt. Mit globalen, zuverlässigen und umsetzbaren Bewertungen verlassen sich Unternehmen jeder Größe auf die detaillierten Erkenntnisse von EcoVadis, um ESG-Vorschriften einzuhalten, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Nachhaltigkeitsleistung ihres Unternehmens und ihrer Wertschöpfungskette in 220 Branchen in 185 Ländern zu verbessern. Führende Unternehmen wie Johnson & Johnson, L'Oréal, Unilever, Bridgestone, BASF und JPMorgan gehören zu den mehr als 150.000 Unternehmen, die die EcoVadis Ratings, die Tools für das Risiko- und das CO2-Management und die E-Learning-Plattform nutzen, um ihren Weg zu mehr Widerstandsfähigkeit, nachhaltigem Wachstum und positiven Auswirkungen weltweit zu beschleunigen. Weitere Informationen finden Sie auf: ecovadis.com oder LinkedIn.

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EcoVadis ist ein zweckorientiertes Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, Nachhaltigkeitsinformationen in jede Geschäftsentscheidung weltweit einzubinden. Mit globalen, vertrauenswürdigen und umsetzbaren Ratings vertrauen Unternehmen jeder Größe auf die detaillierten Erkenntnisse von EcoVadis, um ESG-Vorschriften einzuhalten, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Nachhaltigkeitsleistung ihres Unternehmens und ihrer Wertschöpfungskette in 250 Branchen und 185 Ländern zu verbessern.

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